Rafael Fingerlos

Rafael Fingerlos & Sascha El Mouissi im Teatro Colon (Oktober 2023)

Rafael Fingerlos gilt als einer der spannendsten Sänger seiner Generation und darf bereits auf eine beachtliche internationale Karriere zurückblicken. Sowohl auf der Opernbühne als auch im Lied und Konzertbereich beheimatet, war er vielfach auf wichtigen internationalen Bühnen wie der Wiener Staatsoper (am Haus am Ring war er unter anderem als Figaro (Barbiere), Belacore, Dr.Falke, Papageno, Demetrius oder Harlekin zu hören), am Teatro alla Scala in Mailand (Harlekin), am Teatro Colòn in Buenos Aires (Danilo), an der Semperoper Dresden (als Figaro, Papageno, Harlekin, Dr. Falke) am Teatro Real in Madrid (als Haudy/Die Soldaten), der Opera Vlaanderen (als Dr. Faust in Schumanns Faust-Szenen), im New National Theatre Tokyo (als Dr.Falke) oder beim Garsington Opera Festival (als Conte Almaviva) zu erleben. Opernengagements führten in zudem in die Bunka Kaikan in Tokyo, in die Hamburger Elbphilharmonie, in die Nationaloper in Peking, zum Aix-en-Provence Festival oder zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen.

Zu den Highlights im reichen Schaffen am Orchesterkonzert- und Liedpodium zählen unter anderem regelmäßige Auftritte im Wiener Konzerthaus und Musikverein, bei der Mozartwoche, im Großen Festspielhaus Salzburg, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, in Grafenegg, im Gewandhaus Leipzig, beim Lucerne-Festival, beim Hongkong Arts Festival, im Tivoli Utrecht, im Elisabethzaal in Antwerpen, im Brucknerhaus Linz, beim Oxford International Song Festival, beim Berlioz-Festival, beim Marvão Music Festival, bei den RAI Concerti Quirinale in Rom, bei Esterhazy in Eisenstadt, beim ORF-Praterkonzert der Wiener Symphoniker, dem Musikfest Bremen, in der Meistersingerhalle Nürnberg, beim Musica-em-Trancoso Festival in Bahia, in den Opernhäusern Nizza, Zagreb, Rosario und dem Teatro Colòn, bei den BR-Klassik-Studiokonzerten, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Thomaskirche Leipzig, im Auditorium Lyon oder im Boulezsaal Berlin.

Aktuelle Höhepunkte 2026 und 2027 auf den Opern- und Konzertbühnen sind neben zahlreichen Wiedereinladungen (u.a Wiener Staatsoper, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus, Bregenzer Festspiele, Elbphilharmonie, Großes Festspielhaus Salzburg, Salzkammergut Festwochen, Brucknerhaus Linz, Grafenegg Oxford Song Festival, Schubertiade Vorarlberg, Lied Styria) erfreuliche Solo Recital-Debüts wie etwa im Teatro Arriaga in Bilbao, bei der Fundacion Juan March Madrid, in der Villa Wahnfried in Bayreuth, beim Leeds Song Festival, beim Trondheim Chambermusic Festival und im Boulezsaal Berlin.

Besonders freut sich Rafael auch auf sein solistisches Mitwirken bei der Klangwolke Linz 2026 und auf die diesjährige Ausgabe von Christmas in Vienna sowie auf seinen Papageno in einer neuen Zauberflöte am National Centre for the Performing Arts in Beijing.

Liederabende nehmen eine zentrale Stelle im künstlerischen Schaffen des österreichischen Baritons ein.

Eine ganz besondere Ehre wurde ihm im Oktober 2023 zu Teil: So durfte er als erster österreichischer Sänger seit 70 Jahren einen ausverkauften Sololiederabend auf der legendären Bühne des Teatro Colòn in Buenos Aires geben.

Seit 2017 sind insgesamt sieben von der Kritik gelobte Solo-CDs erschienen (siehe auch: Diskografie) Das Album “Mozart made in Salzburg” (Mozarteumorchester Salzburg, Leopold Hager) ist zur Gänze Arien von Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet.

Die aktuellste, im Sommer 2026 erschienene Einspielung „Ewiger Morgen“ mit dem RSO Wien unter Marcus Merkel vereint romantische Orchesterlieder, Arien und Szenen.

Rafael Fingerlos ist - neben zahlreichen Radioübertragungen und Rundfunkaufzeichungen - einem breiten Klassikpublikum auch durch zahlreiche Auftritte und Programme vorwiegend im österreichischen und deutschen Fernsehen bekannt. (u.a.Neujahrskonzert Pausenfilm 2019, Praterkonzert der Wiener Symphoniker 2023, Franz Schubert und die Volksmusik, Doku: Mein Mozart, mein Salzburg (2022), Johannes Brahms und die Volksmusik , und das Folgeprojekt „Wurzeln“ (2026), der 3Sat Musikfilm „Memento Mori“ (2025) sowie die ORF III/3Sat Christtagskonzerte 2022-2026).

Seit 2025 ist er künstlerischer Leiter Musik der Salzkammergut Festwochen.